Meditations-Übung

 

Der Strom deines Atems

 

Nimm dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.

 

Achte auf die Melodie des Lebens, die in dir schwingt.

 

„Budha“

Ziel der Übung

Die Übung zielt darauf ab, dass der Körper beim Atmen möglichst unverkrampft ist und du tiefer einatmest, als man das bei der Brustatmung tut. Du übst, den Atem bis in den Bauchraum fließen zu lassen.

 

Auf diese Weise wird er nicht nur tiefer, sondern auch ruhiger.

 

 

Ich wünsche dir viel Spaß bei dieser Übung.

Nimm für den bewussten Kontakt mit deinem Atem eine bequeme Körperhaltung ein und lass im Hintergrund eine beruhigende Musik nach deiner Wahl spielen. Du kannst liegen oder sitzen, so wie es für dich angenehmer ist.

 

  • Schließe die Augen. Steiche mit den Fingern ein paar Mal vorsichtig über die Stirn und Nasenwurzel, um sie ganz zu entspannen.

  • Bewege ein paar Mal deinen Unterkiefer hin und her, um dein Kiefergelenk zu lockern. Die Lippen sind geschlossen, die Zähne berühren einander nicht.

  • Mache mit dem Kopf leichte Ja-und Nein-Bewegungen, damit dein Nacken entspannt und nicht überstreckt ist und die Schultern locker sind

  • Lege nun eine Hand auf den Bauch und eine auf die Brust. Richte deine Aufmerksamkeit auf deine Atmung. Ein…und aus…, ein…und aus. Du musst nicht besonders tief einatmen und auch nicht den Rhythmus kontrollieren. Lasse den Atem einfach geschehen und beobachte dich dabei. Spüre, wie der Atem die Hände auf deinem Körper leicht bewegt.

  • Lege die Hände wieder ab und lenke deine Aufmerksamkeit ins Innere deines Körpers. Stelle dir vor, in welche Bereiche der Atem dringt. Ist es der Bauch? Ist es die Brust? Wohin in deinem Körper fließt dein Atem, während du einatmest?

  • Wandere mit deiner Aufmerksamkeit zu den Nasenlöchern, den Rändern der Nasenlöcher. Das ist die Stelle, an der der Atem in deinen Körper eintritt. Spüre auch die Innenseite der Nase, den Rachen, die Kehle. Spüre die Richtung deiner Atmung.

  • Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit noch eine Weile beim Fluss deines Atems. Ein…und aus, ein…und aus. Spüre, welch beruhigende Kraft er auf deinen Geist hat. Spüre, wie er deinen Körper mit neuer Energie versorgt. Genieße die Wirkung des Atems auf dein Wohlbefinden.

  • Gib den negativen Gedanken keine Chance sich zu verinnerlichen. Versuche die negative Gedanken in etwas positives umzuwandeln und versuch dann diesen Gedanken in DIR zu vertiefen.

Sofern deine Zeit es zulässt, wiederhole diese Übung 2-3 mal täglich, jeweils 10-15 Minuten

Freuen würde ich mich, wenn du mir deine Erfahrungswerte darüber berichtest:

hl.mentaltrainer@gmail.com